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Witwenrente: Für eine Kurzehe gibt es kein Geld

Ein Anspruch auf Zahlung einer Witwen- beziehungsweise Witwerrente besteht nur dann, wenn die Ehe nicht als Versorgungsehe eingestuft werden muss und zum Zeitpunkt des Todes des Ehegatten mindestens ein Jahr bestanden hat.
 Witwenrente: Für eine Kurzehe gibt es kein Geld

Das gilt nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts Baden-Württemberg (AZ: L 13 R 203/11) selbst dann, wenn das Paar vor der Eheschließung über Jahrzehnte in eheähnlicher Gemeinschaft miteinander gelebt hat. In dem Fall hatte ein Paar rund 30 Jahre zusammengelebt, als der Mann an Krebs erkrankte. Der Mann nahm das zum Anlass, seine Partnerin zu heiraten und verstarb kurz danach. Die Witwe meldete daraufhin den Anspruch auf Zahlung einer Witwenrente an. Die Behörde lehnte die Zahlung der Rente jedoch ab, weil die Ehe noch kein Jahr bestanden hatte. Im Verfahren räumte die Frau ein, dass es bei der Heirat auch um eine Versorgung gegangen sei, die Ansprüche aus der gesetzlichen Rente dabei jedoch wegen des nicht unerheblichen Vermögens des Verstorbenen keine Rolle gespielt habe. Das Gericht nahm deshalb hier eine Versorgungsehe an, die die Zahlung der Witwenrente ausschließt. Dabei spielte es nach Meinung des Gerichts keine Rolle, dass das Paar 30 Jahre zusammengelebt habe – es sei eben nicht verheiratet gewesen, so das Gericht.

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18.07.2014
Foto: DenisFilm / Shutterstock.com
Fotos:www.colourbox.de